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  #1  
Alt 25.01.2009, 21:20
Metor Metor ist gerade online
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Standard Frage zur Staatsverschuldung

Guten Abend Liebe Infokrieger

in nicolas hofer´s beitrag über die geldschöpfung sagt er, das ohne die Staatsverschuldung kein neues Geld gemacht werden könne.

meine frage ist jetzt warum brauchen "wir" die staatsverschuldung um neues geld zu "schöpfen" ist mir nicht so ganz klar geworden im vortrag

danke schon mal im vorraus

mfg MeToR
__________________
Keiner will es glauben!! Doch wenn es soweit ist sagen Sie, sie haben es gewusst!!
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  #2  
Alt 25.01.2009, 21:22
Negron
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Standard

Staatsverschuldung ist unnötig. Das wird eigentlich in Nicolas Hofer und Bernd Senfts Videos sehr klar. Der Staat leiht sich das Geld von privaten Instituionen und muss dazu noch einen Zins draufzahlen. Das belastet den Staatshaushalt.
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  #3  
Alt 26.01.2009, 00:50
joblack joblack ist offline
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Standard Re: Frage zur Staatsverschuldung

Zitat:
Zitat von Metor
Guten Abend Liebe Infokrieger

in nicolas hofer´s beitrag über die geldschöpfung sagt er, das ohne die Staatsverschuldung kein neues Geld gemacht werden könne.

meine frage ist jetzt warum brauchen "wir" die staatsverschuldung um neues geld zu "schöpfen" ist mir nicht so ganz klar geworden im vortrag

danke schon mal im vorraus

mfg MeToR
In unserem aktuellen System kommt Geld nur durch einen Kreditvorgang (bis auf drei kleine Ausnahmen) auf die Welt. Dies bedeutet dass der Staat die Staatspapiere der Geschäftsbank verkauft und diese gibt die Papiere an die Zentralbank als Sicherheit.

Im zweiten Schritt bekommt die Geschäftsbank den entsprechenden Betrag auf ihrem Zentralbankguthaben gutgeschrieben. Gleichzeitig (oder schon vorher wenn die Bilanzierungsregeln das zulassen) bucht die Geschäftsbank das entsprechende Guthaben auf das "Staatsgirokonto".

Eine inländische Staatsverschuldung müsste nicht sein wenn der Staat das Geld durch eine Monetäre (staatliche Institution) selber ausgeben würde.
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  #4  
Alt 26.01.2009, 08:41
Chukwuma Chukwuma ist offline
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Standard Joa........

..........erstmal willkommen Metor. Schön, das du fragst und dich beteiligst!!
Also, alles Geld in der BRD ist Schuldgeld, also Zinsbelastet. Du als Saats"bürge"r bezahlst auf alle Waren eigentlich zuviel, denn die Zinsen sind mit "drin". Für mich gibt es nicht viel bitteres als das Zinssystem. Ach so, wo ich gerade dabei bin, eine Frage mal an alle anderen Infokrieger, stimmt es, das Onkel A. im Dritten Reich das Geld selbst geschöpft hat? Das das mit ein Grund war, um überhaupt Krieg zu führen, so wie es im "Deutschland Protokoll" behauptet wird? Wo finde ich einen entsprechenden link, um mich einzulesen.

Hier nochmal nen link von Nordstern für dich Metor.

http://87.98.140.190/~infokrie/viewtopic.php?t=7362
__________________
......wenn man jemanden fürchtet, dann kommt es daher, dass man diesem jemand Macht über sich eingeräumt hat......H.Hesse
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  #5  
Alt 26.01.2009, 11:16
Negron
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Standard

Zitat:
Dies bedeutet dass der Staat die Staatspapiere der Geschäftsbank verkauft
Woher hat der Staat eigentlich diese Staatspapiere? Wie entstehen sie?
Wie im Film MoneyMasters beschrieben wurde, konnte sich die Zentralbank diese Staatspapiere mit eigenem Falschgeld kaufen, und somit die Geldmenge kontrollieren. Ist das nicht ein Widerspruch?
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  #6  
Alt 26.01.2009, 11:19
Chukwuma Chukwuma ist offline
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Standard Hmmm

Soweit ich weiß, schreibt der Staat Schuldscheine aus (Staatsanleihen) und das war es dann...............die bekommt dann die Zentralbank gegen Knete. Liege ich da falsch?
__________________
......wenn man jemanden fürchtet, dann kommt es daher, dass man diesem jemand Macht über sich eingeräumt hat......H.Hesse
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  #7  
Alt 26.01.2009, 16:02
joblack joblack ist offline
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Standard Re: Hmmm

Zitat:
Zitat von Chukwuma
Soweit ich weiß, schreibt der Staat Schuldscheine aus (Staatsanleihen) und das war es dann...............die bekommt dann die Zentralbank gegen Knete. Liege ich da falsch?
Der Staat (bzw. in unserem Fall die Deutsche Finanzagentur GmbH (hat sich einmal jemand gefragt warum das eine GmbH (beschränkte Haftung! ) ist)) gibt die Schuldverschreibungen aus.

So lange er nicht über gewisse gesetzliche Grenzen (Schulden-/Investitionsverhältnis (Grundgesetz) sowie Regelungen der EZB) kommt darf er das machen.

Die Interpretation das das "Falschgeld" ist halte ich nicht für richtig denn es ist offizielles Zahlungsmittel.

Die Money Masters Dokumentation ist soweit interessant, hackt allerdings etwas auf dem "Fiat Money" rum und propagiert eine edelmetallgedeckte Währung.

Das ist meiner Ansicht nach unprofessionell denn mit einer Edelmetallwährung wäre (durch die Begrenztheit des EMs) schon wesentlich früher Schluss gewesen.
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  #8  
Alt 26.01.2009, 16:35
NicolasHofer NicolasHofer ist offline
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Ort: Mannheim
Beiträge: 492
Standard Re: Hmmm

Zitat:
Zitat von Chukwuma
Soweit ich weiß, schreibt der Staat Schuldscheine aus (Staatsanleihen) und das war es dann...............die bekommt dann die Zentralbank gegen Knete. Liege ich da falsch?
Im Prinzip nimmt der Staat ein Stück Papier und schreibt ein Zahlungsversprechen drauf (natürlich mit offiziell aussehenden Symbolen drauf). In der BRD übernimmt die Platzierung dieser dann sog. Anleihen die Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH, welche diese an die "Bietergruppe Bundesemissionen" versteigert.
Siehe Antwort von joblack:
Zitat:
Zitat von joblack
Der Staat (bzw. in unserem Fall die Deutsche Finanzagentur GmbH (hat sich einmal jemand gefragt warum das eine GmbH (beschränkte Haftung! ) ist)) gibt die Schuldverschreibungen aus.

So lange er nicht über gewisse gesetzliche Grenzen (Schulden-/Investitionsverhältnis (Grundgesetz) sowie Regelungen der EZB) kommt darf er das machen.
Ja. Sog. "Maastricht-Kriterien", an die sich im Zweifel ohnehin niemand hält. Wie auch.
Zitat:
Zitat von joblack
Die Interpretation das das "Falschgeld" ist halte ich nicht für richtig denn es ist offizielles Zahlungsmittel.
So ist es. Es ist dasjenige Zahlungsmittel, das mit einem schuldbefreienden Annahmezwang ausgestattet ist. Wenn du also bei einem Gläubiger Geldschulden hast und du diese bunt bedruckten Papierfetzen auf den Tisch legst um die Geldschuld bei ihm zu tilgen, dann benutzt du die Waffengewalt des Staates um mit diesem Papierfetzen deine Schuld zu begleichen.
Niemand würde ja ernsthaft eine Dienstleistung für ein Stück Papier machen oder Waren gegen ein Stück Papier austauschen. Aber es wird eben nicht ausgetauscht, sondern es wird gewirtschaftet. Sprich: du bekommst eine Ware/Dienstleistung (z.B. du bekommst Essen in einem Restaurant) und bist dadurch in eine Geldschuld geraten (in diesem Fall nicht schriftlich). Diese begleichst du denn entweder mit dem gesetzlichen Zahlungsmittel (Pistole auf die Brust) oder eben mit Anspüchen auf dieses gesetzliche Zahlungsmittel bei einem vertrauenswürdigen Schuldner. D.h. du kannst vermutlich nicht mit den Forderungen, die du gegen deinen Nachbarn hältst (er schuldet dir von letzter Woche noch 50€) bezahlen, aber mit den Forderungen gegen eine Geschäftsbank (ec-Karte) hat man heute kaum Annahmeprobleme.
Zitat:
Zitat von joblack
Die Money Masters Dokumentation ist soweit interessant, hackt allerdings etwas auf dem "Fiat Money" rum und propagiert eine edelmetallgedeckte Währung.

Das ist meiner Ansicht nach unprofessionell denn mit einer Edelmetallwährung wäre (durch die Begrenztheit des EMs) schon wesentlich früher Schluss gewesen.
Meines Wissens nach wird gegen Ende der Dokumentation "The Money Masters" eindeutig darauf hingewiesen, dass der Goldstandard alleine überhaupt keine Verbesserung bringt.
Money Masters wirbt für Staatsgeld (US Notes - Nettogeld).

Wobei klar dazu gesagt werden muss, dass Staatsgeld zwar die Deflation verhindern kann, aber sich an der Zinseszinsdynamik auch mit Nettogeld nicht viel ändert. Es wäre eben möglich strategisch Geld gegen Zinsen zu verleihen (ja verleihen - kein Kredit) und dieses dann wiederum mit Zinsen erneut gegen Zinsen auszuleihen. Am Ende von chartalem Geld (Staatsgeld) steht also die Hyperinflation. Während Kreditgeld per Definition keine Hyperinflation verursachen kann. Oder wer kann sich unendlich verschulden und möchte das auch?
__________________


"Die Politik wird nicht von Politikern gemacht. Hinter verschlossenen Türen werden die Fäden gezogen, an welchen die Kasper hängen, die uns in Berlin in der "Politkiste" Theater vorspielen. Diese Kasper dürfen dann in den öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten bei den Klofrauen Christiansen und Illner ihre Sprechblasen entleeren und wenn nach verrichten der intellektuellen Notdurft noch was nachtröpfelt, dann können sie das bei Beckmann und Kerner an der emotionalen Pissrinne unters Volk mischen."~ Georg Schramm
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  #9  
Alt 26.01.2009, 17:04
joblack joblack ist offline
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Beiträge: 755
Standard Re: Hmmm

Zitat:
Zitat von NicolasHofer
Niemand würde ja ernsthaft eine Dienstleistung für ein Stück Papier machen oder Waren gegen ein Stück Papier austauschen. Aber es wird eben nicht ausgetauscht, sondern es wird gewirtschaftet.
Wobei additiv noch angemerkt wird dass Euro- wie auch US-Dollar-Scheine aus Baumwolle und nicht aus Papier bestehen.
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  #10  
Alt 26.01.2009, 17:08
hugo-03 hugo-03 ist offline
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Standard

Zitat:
Zitat von Squeezy
Jetzt kommen wir uns näher..Die Zinssezinsdynamik hat weniger mit dem Geldsystem zu tun,sondern mit dem Wirtschaftssystem,bzw politischem System...es finden lediglich asset inflations statt..
aber Hyperinflation ist ausgeschlossen,weil das Geld sich nicht gleichmässig auf den Gütermarkt verteilt..
Was wir brauchen ,sind lediglich Restiktionen auf dem Finanzmarkt,welche die Geldshchöpfung massiv eindämmem würde.
mal den zins mal bei seite lassen.
kann man nicht sagen, dass das geldsystem so richtig ist, weil mit jeder kredittilgung auch geld wieder verschwindet (deflation). also wenn wir kein zins hätten, wäre die geldschöpfung immer noch nicht inordung.
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