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  #121  
Alt 16.01.2009, 19:56
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Traditionell war der bayerische König nur Gott verantwortlich.
Deshalb ist er logischerweise Gottes erstem Vorsitzendem, dem Papst unterstellt.

- - - - - - - - - -

Seeeeeehoooofer! Antreten!

Papst Benedikt empfängt Horst Seehofer
Horst Seehofer (CDU), Ministerpräsident des Freistaats Bayern, wird am kommenden Donnerstag in Privataudienz von Papst Benedikt XVI. empfangen. Entsprechende Berichte des „Donaukuriers“ bestätigte ein Sprecher der bayerischen Staatskanzlei gegenüber ..
http://www.kathnews.de/content/index...hort-seehofer/
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  #122  
Alt 16.01.2009, 20:58
Bandit1976 Bandit1976 ist offline
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Mein Vorschlag:
Benedikt tauscht mal kurz sein weißes Gewand gegen nen dunkelgrauen Kapuzenmantel und spielt in Star Wars 24 unentgeltlich den Imperator.

Wahnsinn, Hollywood muß dem voll den toten Blick hinschminken...der hat ihn schon von "natur" aus...


Schüttel...schauer auf dem Rücken....
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  #123  
Alt 16.01.2009, 20:58
Bandit1976 Bandit1976 ist offline
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nicht grad qualifiziert, der Beitrag, aber da war mir kurz nach....
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  #124  
Alt 17.01.2009, 05:13
revolution_now revolution_now ist offline
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glauben hat den menschen immer nur geschadet siehe weltgeschichte!
jeder sollte seinen glauben für sich leben und nicht versuchen es irgendwen aufzuzwingen oder zzu zeigen das seiner besser ist oder wie auch immer!

ich glaube auch an gott(nennt ihn wie ihr wollt) aber an keine BÜCHER die von menschen geschrieben sind! naja was menschen alles können wisst ihr ja!
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die welt ist eine bühne
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  #125  
Alt 17.01.2009, 10:32
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Die Süddeutsche meint, Zitat:

"ein ganz klein wenig Heiligsprechung müsste schon auch drin sein."

15.01.2009
Seehofers Heiligsprechung
http://www.sueddeutsche.de/952387/99...sprechung.html

Wahrscheinlich soll er als würdiger Nachfolger Stoibers aufgebaut werden, damit der auch die selben Interessen vertritt. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Debatte zur Verschärfung des Gotteslästerungsparagraphen, die irgendein Karrikaturist so kommentierte:



freundliche Grüße
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  #126  
Alt 17.01.2009, 10:52
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Zitat:
Zitat von Bandit1976
Mein Vorschlag:
Benedikt tauscht mal kurz sein weißes Gewand gegen nen dunkelgrauen Kapuzenmantel und spielt in Star Wars 24 unentgeltlich den Imperator.
jajaja... Die Idee ist nicht neu. 2005 war das ein Thema....



aus:
http://www.kill-more-people.de/
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  #127  
Alt 17.01.2009, 11:19
lamb lamb ist offline
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Zitat:
Zitat von revolution_now
jeder sollte seinen glauben für sich leben und nicht versuchen es irgendwen aufzuzwingen oder zzu zeigen das seiner besser ist oder wie auch immer!
Ich möchte niemand was aufzwingen, sondern einfach Sichtweisen anbieten.

Stell dir mal einen Künstler vor, der seine Werke niemanden zeigt, oder der Musiker der niemals auf die Bühne geht.
Oder der Wissenschaftler, der seine Thesen nicht veröffentlicht - und nicht in den Diskurs tritt. Wäre das nicht frustrierend?

Religion nur als private Extrawurst anzusehen halte ich für unzureichend.
Glaube braucht Gemeinschaft.

Man kann ja nicht nicht glauben. Jeder glaubt an wen/was. Die Frage ist: Woran glaubt man?
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  #128  
Alt 17.01.2009, 11:57
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Ein sehr guter Kommentar.

Zitat:
Zitat von lamb
Religion nur als private Extrawurst anzusehen halte ich für unzureichend.
Für meinen Begriff ist das mehr als unzureichend. Denn Religion ist praktisch mit Politik gleichzusetzen. Die meistem meiner Beiträge versuchen gerade diesen Aspekt darzustellen. Außerdem sind die meisten Kirchen in Privatbesitz. daher halte ich es für sehr sinnvoll, diese Dinge nach privaten Interessen zu durchsuchen. Und oft sind die Glaubensfragen sehr ideologisch, was auch eine Ähnlichkeit mit der Politik aufzeigt.


Und ich zitiere hierzu einfach nochmals Ghandi:

Ich kann ohne das mindeste Zögern sagen, daß, wer behauptet, Religion habe nichts mit Politik zu tun, nicht weiß, was Religion bedeutet.
(Gandhi, Mohandas Karamchand "Mahatma")

Zitat:
Zitat von lamb
Man kann ja nicht nicht glauben.
Das kann man auch anders sehen. Mir ist da ein lieber Mensch in Erinnerung, der sich auch sehr umtut in Sachen Christentum und mit dem ich früher viel diskutiert habe. Der hat ein wunderschönes Gedicht geschrieben, das ich hier zitieren will:

Substanz pur

Die alten Christen
waren solange Atheisten
bis der letzte Glaube wich
der durch ihre Köpfe schlich

Sie hatten keine Vorstellung mehr
denn ihre Köpfe wurden leer
Zusammengefallen alle Struktur
Geblieben nur - Substanz pur

Die Substanz hat keiner verstanden
bis sie Namen dafür erfanden
Namen werden aus aller Munde gepfiffen
Doch ihre Substanz hat keiner begriffen

kohlenchrist 2005

_____________________________________________

Der Gedanke ist übrigens nicht neu:

Überhauptnichtsgläubige glauben ans Überhauptnichts.
Dr. phil. Manfred Hinrich
(*1926), deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

freundliche Grüße
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  #129  
Alt 17.01.2009, 12:19
lamb lamb ist offline
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Woran glaubt ein Atheist? Interessantes Buch von Andre Comte-Sponville (200
http://go.podcast.de/episode/793124/...ille__Diogenes
http://www.lemeus.com/magazin/newsde...dre-comte.html
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  #130  
Alt 17.01.2009, 12:44
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Natürlich kann man den Atheismus auch als einen Glauben betrachten, oder nicht?

Zitat:
„Ich bin kein Atheist“, sagte ein Freund einmal zu mir, „weil ich glaube, dass da etwas ist......
http://www.lemeus.com/magazin/newsde...dre-comte.html
Ich meine, man sollte eine solche Aussage nicht unterschätzen. Es gibt nämlich Leute, die glauben, da ist überhaupt nichts. Wirklich gar nichts, nichts Höheres, nichts Niederes, keine Materie, kein gar nichts. Fürchterlich.

Nehmen wir zum Beispiel diese zur Stammtisch-Weisheit verkommene Aussage des Sokrates: Ich weiß, daß ich nichts weiß. Das war damals vor unausdenklicher Zeit vermutlich, oder sogar ziemlich sicher, ein revolutionärer Akt der Religonskritik. Es wird sozusagen die „Glaubensgewißheit“ hinterfragt. Heute hingegen wird diese Aussage gerne dazu verwendet, jede Wirklichkeit abzustreiten und zu rechtfertigen, daß es in Ordnung ist, sich nun dem Suff hinzugeben . So können sich philosophische Sprüche im Laufe der Zeit verändern.

Allerdings ist es eine Tatsache, daß es Philosophien gibt, die genau das verkünden. Und wieder wird man in Asien fündig: Alles ist Maya, alles ist Illusion. Oder anders gesagt: Es gibt überhaupt keine Tatsachen. Nichts ist real. Oft wird das so verstanden. Zumindest im ersten Moment.
http://www.sanatansociety.org/yoga_a...a_illusion.htm

Dazu gibt es eine lustige Geschichte aus dem Zen-Buddhismus.

Der Zen-Meister ging immer gerne mit einem seiner Lieblingsschüler auf einen langen Spaziergang um zu philosophieren. Der Schüler kam genau auf dieses Thema und redete sich in Rage: Nichts ist real, alles eine Frage der Sichtweise usw. usf.

Der Zen-Meister wartete auf den richtigen Moment, dann gab er seinem Schüler eine schallende Ohrfeige. So war es überliefert, daß dieser Schüler augenblicklich zur Erleuchtung kam.

freundliche Grüße
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