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  #11  
Alt 11.08.2008, 23:50
nordstern nordstern ist offline
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@tar
ich hoffe auch, daß wir dieselben Ziele haben.

In der Analyse des bestehenden Geldsystems sind wir uns auch einig.

Das BGE halte ich für eine Utopie, die mich an nette Märchen vom Schlaraffenland erinnert.

Geld ohne Leistung ist der Traum aller Besitzlosen, aber wer wird noch arbeiten, wenn er mit dem BGE besser dasteht als bisher ?
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  #12  
Alt 12.08.2008, 10:46
tar tar ist offline
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Registriert seit: 03.05.2008
Beiträge: 213
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Zitat:
Geld ohne Leistung ist der Traum aller Besitzlosen
das BGE existiert doch bereits in sehr verschärfter form - nämlich hartz4. an dieses sind noch einige pflichten gekoppelt - wieso eigentlich?

dazu gehört die offenlegung des gesamten privathaushaltes, regelmäßig unterwürfiges vorsprechen und die annahme einer jeden nur denkbaren arbeit (sinnvoll oder nicht) - auch für akademiker.

hauptsache man fällt aus der bösen statistik. und genau das ist die falsche herangehensweise.

wie du ja weißt, könnte man schon allein 15% der staatsausgaben für ein allgemeines (für JEDEN!) BGE aufwenden, wenn der staat selbst geld schöpfe, statt es sich gegen zins zu leihen.

eine prozentuale vermögenssteuer statt einer einkommens- und mehrwertsteuer wäre ebenso gerechter (!) und würde den haushalt regelrecht 'sanieren' (in dem in unserem geldsystem überhaupt möglichen maße).

soviel zur finanzierung des ganzen. die nachdenkseiten sind diesbzgl auch nicht verkehrt.

Zitat:
aber wer wird noch arbeiten, wenn er mit dem BGE besser dasteht als bisher ?
wieso gehen reichere, ja millionäre & milliardäre etc. noch arbeiten?

und die andere seite: gibt es überhaupt einen sinnvollen, dauerhaften erwerb für knapp 9 mio arbeitslose allein in deutschland, der der gesellschaft nütze ist und die menschenwürde nicht angreift?

außerdem sollte meiner meinung nach das BGE oder wie immer man es nennt allein zur lebenssicherung dienen. d.h. man braucht sich nicht mehr unter wert verkaufen, unterwürfig an einen möglichen chef herankriechen, um zu essen, zu schlafen, sich zu kleiden - kurz, sich zu versorgen. dazu gehört aber eben auch die wasser- und energieversorgung. und insbesondere letzteres läuft heutzutage völlig schief.

womöglich sollte man all diese bereiche verstaatlichen, um diese grundsicherung zu gewährleisten. denn wer will schon genfutter (monsanto), wuchermieten (bspw. paris), verseuchtes trinkwasser und horrende preise für strom, öl & gas bezahlen, wenn bereits günstigere energielösungen möglich sind?
__________________
Es gibt tausend Alternativen zum Game Over! Wir haben eine: Global Change 2009

- www.pax-aeterna.net /.
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  #13  
Alt 12.08.2008, 12:54
nordstern nordstern ist offline
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Registriert seit: 23.06.2008
Beiträge: 1.166
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Viele wichtige Punkte, tar.
Ein paar von meinen Ideen:
- Bodenrecht ändern. Die Erde gehört allen, sprich der Wohngemeinde, die sie an die Bürger verpachtet.
Jeder besitzt ein Stück Land solange er lebt, es kann und darf ihm nicht weggenommen werden.
So entfällt die Bodenspekulation.
- Grundlegend wichtige Dienstleistungen wie Strom, Wasser, Bahn, Nahverkehr dürfen nicht in privater Hand sein, allerdings müssen sie effektiver als bisher von der Gemeinde betrieben werden (öffentliche Dienstleistungsbetriebe dürfen kein Verschiebe-Bahnhof für abgehalfterte Politiker sein wie es heute der Fall ist)
- Vollgeld , welches die Gemeinde (oder der Staat) schuldfrei emittiert
meinetwegen mit ULG
- direkte Demokratie (Beispiel Schweiz), wo der Souverän regiert und nicht irgendwelche Marionetten, die über die Parteien an die Macht gebracht werden

Zum BGE müßten wir noch im Einzelnen einig werden.
Nehmen wir mal 800.-Euro pro Person.
Das geht nicht gut, weil eine dreiköpfige Familie schon 2400.- netto hat.
Sie haben mehr als der Großteil der Niedriglohnempfänger heute.
Diese Leute gehen nicht mehr arbeiten, da hilft auch der Hinweis auf Millionäre nichts, welche trotz ihres vielen Geldes noch arbeiten.

Ein Millionär geht nicht Büros putzen und sitzt nicht am Supermarkt an der Kasse oder räumt Dosen ins Regal.

Sehr viele Menschen gehen nicht gerne zur Arbeit und würden sofort den ungeliebten Job schmeissen, wenn sie durch das BGE mehr in der Tasche hätten als heute.

Also an dem Punkt übergehen die Befürworter des BGE die Einwände und das ist so nicht in Ordnung. Da ersetzt Wunschdenken den Blick auf die bittere Realität, meinst Du nicht auch ?
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